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Chronik - 1893 bis 1922Chronik - 1893 bis 1922

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Chronik - 1893 bis 1922

1893In Schwanheim haben sich Männer zusammengefunden, die den Grundstein des DRK Schwanheim legten. Aus dem damaligen Kriegerbund wurde die sogenannte Krieger-Sanitätskolonne gebildet. Aus den Überlieferungen wissen wir, dass alle Bürger beitreten konnten; sie mussten nicht Mitglieder des Militär-Vereins sein. Das Mindestalter war 18 Jahre; das Höchstalter 45 Jahre. Sämtliche Sanitätskolonnen unterstanden dem Kaiserlichen Militärinspekteur in Berlin im Kriegsfalle. Bei Notständen aber unterstanden die Kolonnen dem Minister des Inneren und konnten jederzeit einberufen werden. Es mussten immer zwei Drittel der Mannschaft zum Einsatz zur Verfügung stehen. Die Auswahl der Mitglieder wurde nach strengen Grundsätzen gehandhabt. Nur unbescholtene Leute konnten überhaupt Mitglied werden.
1897Das Gründungsjahr des Zweigvereins vom „Rothen Kreuz in Schwanheim". Dr. Albert Henrichsen hat mit 26 Mitgliedern in Schwanheim begonnen; his Ende des Jahres 1897 war die Mitgliederzahl auf 49 angestiegen. So steht es in der Zusammenfassung im „Statut des Zweig-Vereins vom Rothen Kreuz für den Kreis Höchst am Main".
1901Die erste Bewährungsprobe hatte das Rothe Kreuz Sehwanheim bei der Explosion am 25. April in der Chemischen Fabrik "Elektron" Griesheim bei welcher 24 Tote und 200 Verletzte zu beklagen waren. Bewährt hatte sich hierbei das Mitglied der Schwanheimer Sanitätskolonne Philipp Becker, indem er gleich nach Eintritt der Explosion sich aus Schwanheim eine Tragbahre verschafft hat und gemeinschaftlich mit Arbeitern die schwer Verwundeten weggeschafft hat. Herr Becker wurde mit dem allgemeinen Ehrenzeichen ausgezeichnet. (405/1344 Titel II)
1905Dr. Albert Henrichsen hat auch - wie in dem Bericht des Landrats von Höchst vom 3. April 1912 erwähnt wird - im Jahre 1905 den Vaterländischen Frauenverein" in Schwanheim gegründet, da im Zweigverein vom Rothen Kreuz Frauen damals die Mitgliedschaft nicht erwerben konnten. Die Gründung eines Zweigvereins des Vaterländischen Frauenvereins in Schwanheim hatte eine recht erfolgreiche Tätigkeit aufzuweisen. Dies war ebenfalls ein Verdienst des Dr. Henrichsen. Seine Frau war Vorsitzende dieses Vereins. (Abt. 425, Nr. 46Q)
1908Im Saalbau Henninger wurde unter Beteiligung sämtlicher Kolonnen des damaligen Kreises Höchst das 15jährige Bestehen gefeiert. Die Mittel zu diesen Fest wurden ausschließlich von den Mitgliedern aufgebracht. Sanitätsrat Henrichsen und der Kolonnenführer Neubecker hielten die wöchentlichen Übungsstunden. Keiner versäumte damals eine Übungsstunde. Bei der großen Bezirksübung 1908 in Mainz beteiligten sich alle Kolonnen. Den Oberbefehl dieser Übung hatte der Schwanheimer Kolonnenführer Neubecker.
1913Im März haben des Königs Majestät dem praktischen Arzt Dr. Albrecht Henrichsen zu Schwanheim die Rot-Kreuz-Medaille Kl. 3 zu verleihen geruht.
1914In Heidelberg fand die Ärzte- und Führertagung statt, bei der der neue Kolonnenführer Helfrich viele Beiträge lieferte.Vierzehn Kameraden wurden zum Wehrdienst einberufen. Die Mitglieder Anton Gaubatz, Leopold Petermann, Ferdinand Alt, Josef Diefenhard und Karl Wachendörfer kehrten nicht zurück.
1918Nach Ende des 1. Weltkrieges stellen sich die alten Kolonnenführer dem Roten Kreuz zur Verfügung.
1919Dr. Neumann löste den bisherigen Kolonnenarzt Dr. Henrichsen ab.
1922Der bisherige Kolonnenarzt Dr. Neumann wurde von Dr. J. Litzinger abgelöst, der auch in den Folgejahren in dieser Position dem Roten Kreuz zur Seite stand.

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