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Chronik - 1945 bis 1958Chronik - 1945 bis 1958

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Chronik - 1945 bis 1958

1945Die Bereitschaft mußte neu gegründet werden. Erster Bereitschaftsführer war 1945 Karl Meier. Ein Vorstand wurde gebildet und die Arbeit koordiniert; es konnten die Flüchtlinge betreut werden. Der Vorstand ergänzte sich durch ältere und jüngere Mitglieder und man konnte allmählich aufbauen. Die Wache Eifelstraße 30 wurde Tag und Nacht besetzt.
1945Nach 25-jähriger Tätigkeit als Kolonnenarzt wurde Dr. J. Litzinger von Dr. H. Heuser abgelöst.
1946Laut Protokollbuch vom 20. Oktober 1946 wurde an diesem Tag eine Neuwahl durchgeführt. Als Bereitschaftsführer wurde einstimmig Karl Meier wiedergewählt, als Stellvertreter Heinrich Kreuder und als Bereitschaftsleiterin Helene Schmidt-Wild. Unter dieser Führung begann der Wiederaufbau des Roten Kreuzes Schwanheim-Goldstein.
1948Der inzwischen schwer erkrankte Karl Meier wurde am 17. Juli von Wilhelm Ringelstein abgelöst. Auf Vorschlag wurde Karl Meier einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
1948Es wurde der Sonntagsdienst in Schwanheim-Goldstein eingerichtet, um die überlasteten Ärzte in beiden Stadtteilen zu entlasten. Und wieder waren es Helfer und Helferinnen, die an den Wochenenden den Wachdienst ehrenamtlich versahen. Die Mischung im Vorstand, alt und jung, konnte die Mitglieder so begeistern, daß es zu einem ungeheuren Aufschwung kam.
1948Bei der Gründung des Bezirksverbandes Frankfurt am Main waren ebenfalls Schwanheimer Mitglieder beteiligt. Im Finanzausschuß Halter, Kohaut und dann Straszewski und als Krankentransportleiter Ringelstein.
1950Karl Meier wurde die Ehrenurkunde für 31-jährige treue Mitgliedschaft überreicht.
1953Es wurde das 60jährige Jubiläum in der Turnhalle mit der Polizeikapelle gefeiert. Eine Großübung unter Mitwirkung fast aller Bereitschaften fand in Schwanheim statt. Später wurde die Bezirksübung auf den Schwanheimer Schießständen durchgeführt.
1953Beim Grippe-Einsatz waren unter Kamerad Köhler viele Helfer in der Willemer-Schule (Hilfskrankenhaus) monatelang eingesetzt.
1956Während der Ungarnkrise kam der Bereitschaft vom ersten Tag an die Betreuung der Flüchtlinge auf dem Flughafen Frankfurt/Main und Mithilfe bei der Einrichtung der Lagers auf der Wegschneide zu.
1958Die in Schwanheim vollbrachten Leistungen wurden an höchster Stelle in Bonn durch den Präsidenten des Roten Kreuzes, Dr. Weitz, gewürdigt. Sie erhielten das Rot-Kreuz-Ehrenzeichen, die höchste Auszeichnung, die zu vergeben ist, Dr. Litzinger, Karl Halter, Heinrich Kreuder, Wilhelm Wagner, Karl Gaubatz, Wilhelm Ringelstein, Dr. Mann und Walter Köhler. Die Leistungsspanne erhielt Heinrich Grob. Alle diese Auszeichnungen beweisen die ungeheure Arbeit im Interesse des Roten Kreuzes und seiner Aufgaben und deren Anerkennung.

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